Bluetooth Marketing Leitfaden - Download

Open Source Bluetooth-Marketing: Consola

May 13th, 2007

Habe mich schon ein wenig gewundert, dass es noch keine OpenSource Lösung zu geben schien. Durch Zufall über einen Kommentar in Otaku, Cedric’s weblog bin ich auf die Software Consola gestoßen. Es handelt sich dabei um eine Anwendung für Apple ab Mac OS X Tiger.
Funktionen sind z.B. Blacklists (nach Ablehnung), zeitbasierte Aussendung verschiedener Inhalte. Angaben zu einem Blueprinting habe ich nicht gefunden, was schade ist, da es die Nutzbarkeit stark einschränken würde.
Nun ja, aber immerhin!
Ob Consola nun eine Firma oder ein Projekt ist, wird nicht so ganz klar (so ein Impressum ist schon eine gute Sache). Auf jeden Fall bieten Sie auch ein System inkl. Hardware und Inhalteerstellung als Dienstleistung an.





Als Hardware wird ein Mac Mini benutzt und das kann gut funktionieren, zumindest für Events im Innenbereich. Das Ding ist recht klein, locker leistungsfähig genug, sieht sehr gut aus und etwas ältere Modelle bekommt man für um die 450 Eur würde ich schätzen. Neu kostet der günstigste Mini um die 600,- Eur (z.B. bei amazon).

(Bildquelle: Consola)

Der Preis für Bluetooth Marketing

May 12th, 2007

Im allgemeinen werden konkrete Preise für Bluetooth Marketing nicht auf der Anbieterwebseite, sondern nur auf Anfrage kommuniziert. Ein wenig Verständnis muss man haben, da der tatsächliche Aufwand vor allem bei Events nicht nur von Anzahl und Dauer der vermieteten Geräte, sonderen von Zusatzleistungen abhängt, wie Beratung von Kunden (das Medium ist ja für fast alle Kunden neu), Eventdurchführung/-überwachung und Inhaltspflege, soweit diese Leistungen vom Anbieter angeboten werden. Nicht zuletzt hängt der Preis von den Features und dem Aufwand für deren Entwicklung ab. Fortgeschrittene Systeme, die z.B. die hier vorgeschlagenen Regeln implementieren, sind gegenüber mobilen Bluespamming-Maschinen natürlich etwas teurer, die Nutzer werden es aber danken.

Meinen Recherchen nach existieren bei professionellen Bluetooth Marketing Systemen (s. Architektur) in der Vermietung meist folgende Rechnungsbestandteile:

  1. Pauschale (klein pro System oder größer pro Auftrag): Für z.B.: Einrichtung des Systems, einen Inhalt aufspielen, Versand der Geräte
  2. Vermietung pro System (meist gestaffelt nach Dauer und Anzahl): Bluetooth Transmitter + Verwaltung der Kampagne(n) über Distributionsserver + WebCMS oder Statistik Tool
  3. Stundenbasierte Abrechnung von Zusatzleistungen: Beratung, Inhaltspflege, …
Eigenentwicklung, Statistik Bluetooth Downloads
Bluetooth-WebCMS, Eigenentwicklung

Andere Modelle sind mir noch nicht untergekommen, gleichwohl denkbar wäre z.B. die Abrechnung nach Anzahl Downloads ähnlich der Online-Werbung. Aber das lohnt sich wohl für die Anbieter noch nicht wirklich ;)

Preisschätzung Vermietung
Wie am 23.01.2007 bei golem.de (s.a. mein Post dazu) gemeldet wurde, setzt Ströer ein Bluetooth Marketing System an 30 festen Standorten in Deutschland ein. Dankenswerterweise sind hier die Preise und hier die Details als PDF, Stand 13.05.2007, angegeben. In folgender Beispielrechnung wird von diesen Preisen ausgegangen, alle darüber hinaus gehenden Annahmen gehen ausschließlich auf meine persönlichen Erfahrungen mit anderen Systemen/Anbietern zurück:

  1. Pauschale: 300,- Eur einmalig
  2. Miete: 50,- Eur/Tag und Werbeträger

Beratung wird nicht berechnet, müssen Mediadaten erstellt oder modifiziert werden, so werden diese stundenweise abgerechnet (z.B. mit 75,- / h).

Beispielrechnung
Ein Werbetreibender bucht eine 10-tägige Kampagne auf 6 Berliner Standorten. Alle Inhalte werden perfekt angeliefert (sehr sehr selten).
Die Kosten für das Bluetooth Marketing sollten also sein: 300,- Eur + 10 * 6 * 50,- Eur = 3300,- Eur.
Realisterweise fallen noch min. 4h Bearbeitunsgebühr an: 4*75,- Eur + 3300,- Eur = 3600,- Eur.

Was kann man erwarten?
Als Werbetreibender interessiert ja am Ende des Tages die Anzahl der Downloads und in der Abschlussrechnung der Preis pro Download als einfachstes Vergleichskriterium gegenüber anderen Medien. Im nächsten Schritt ist eine Betrachtung des Feedbacks oder der Conversation-Rate von Gutscheinen o.ä. sinnvoll.
Meine Erfahrungen mit Kampagnen im Außenwerbungsbereich zeigten eine durchschnittliche Downloadrate von 100-120 pro Tag. Diese Zahlen können recht deutlich variieren, nicht zuletzt auch abhängig vom angebotenen Inhalt.

Das bedeutet für den Einzelkontaktpreis: insgesamt wären für das o.a. Szenario 100 Downloads * 10 Tage * 6 Standorte = 6000 Downloads denkbar.
Daraus folgt, dass 1 Download den Werbetreibenden 3600 Eur / 6000 Downloads = 0,6 Eur kostet, also ein TKP (Tausenderkontaktpreis) von 600,- Eur.

Zu beachten ist, dass bei sehr interessanten oder werthaltigen Inhalten (Gutscheine, Trailer) die Conversion Rate sehr groß sein kann (soweit messbar), oft um Größenordnungen über denen von z.B. Handzetteln oder Plakaten.

Es bleibt anzumerken, dass der Tagespreis pro Gerät um schätzungsweise das Dreifache höher liegen kann, wenn nur kurzzeitige Events mit wenigen Bluetooth-Transmittern gebucht werden (z.B. auf Messen, Konzerten usw.).

Bluetooth Marketing - Inhalte & Form Vol. 1

May 9th, 2007

So ein neuer Kommunikationskanal steht und fällt nicht nur im Hinblick auf Bedienbarkeit und Sicherheit sondern natürlich wie und was darüber gesendet wird und werden kann.
Im Kontext Bluetooth ist es theoretisch möglich, alle Formen von Dateien zu versenden, binär und Text. Dann kommt es darauf an, wie die konkreten Implementierungen auf den Mobilgeräten mit den ankommenden Daten umgehen.
Die erste Einschränkung ist, dass zunächst relative Referenzen nicht aufgelöst werden können, d.h. es macht nur Sinn Inhalte zu verschicken, die genau in einer Datei sind und keine lokalen/relativen Referenzen haben (z.B. HTML-Seiten mit Bildern => href=”/images/bild.gif” geht hier natürlich nicht).

Desweiteren muss das Zielgerät das Format korrekt darstellen können und genug Speicher frei haben. Aber da sieht es ganz gut aus, die meisten Geräte kommen ja inzwischen mit gif, mp3, avi usw. klar und besitzen deutlich MB.

Ein anderes Problem ist, dass manche Mobilfunknetzbetreiber die Bluetooth Schnittstelle softwareseitig eines Teils ihrer Funktionen berauben. Im Falle Verizons, eines der größten Provider in den USA, macht es Bluetooth Marketing dort sehr schwierig.
Auch Vodafone etabliert die sehr zweifelhafte Tradition, sinnvolle Funktionen zu deaktivieren, sowohl bei Bluetooth als auch aktuell in UK durch Entfernen der VoIP Fähigkeit aus dem N95 (The Register, gef. bei smstextnews.com).
Ich unterstelle da mal einfach, dass Sorge um die Sicherheit der Kommunikation nicht die primäre Motivation ist, sondern eher die Sorge, dass das kostenlose Bluetooth und das günstige VoIP den Gewinn schmälern.

Zuletzt ist es eine Frage der Geschwindigkeit, wie große Inhalte sinnvollerweise angeboten werden können. Bluetooth übertragt in den 1.x Versionen ca. 0,7 MBit/s netto, in BT 2.x+EDR ca. 2,2 MBit/s netto. Netto bedeutet hier: effektive, für Nutzdaten verwendbare Datenrate. Funken ein 1.x und ein 2.x Bluetooth Gerät miteinander, so kann natürlich nur die 1.x Geschwindigkeit genutzt werden. Noch haben die meisten Mobiltelefone Bluetooth 1.x verbaut, neuere kommen auch mit 2.x.
Aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit sollten also Inhalte eine bestimmte Größe nicht überschreiten.
Zwischenrechnung:

  • 0,7 Mbit/s geteilt durch 8 (Bit) sind 87,5 KByte/s.
  • Nehmen wir an, ein mp3 in CD Qualität (128kbps) von 3MB Größe soll übertragen werden, so dauert das also mit Bluetooth V1.x = 3000 KB / 87,5 KB/s = 34 sek.
  • Das ist noch gut zu machen, würde ich sagen. Mit GPRS (53 Kbit/s) würde das Ganze 7,54 minuten dauern, mit UMTS (300 KBit/s) immer noch 80 sek., allerdings kostet das Geld ;)

(Bild Quelle: Nokia)

Bluetooth Plakate, Fluch und Segen

May 8th, 2007

Im Jan. dieses Jahres wurde auf golem.de die Kooperation von Ströer und BlueCell Networks gemeldet und in einigen Blogs kommentiert. Dies ist meines Wissens in Deutschland der erste nennenswerte Deal eines großen Außenwerbers mit einem Bluetooth Marketing Unternehmen (Die Wall AG hat wohl ein eigenes System entwickelt, das schon seit Sept. 2006 am Start sein soll). Das ist ein Schritt nach vorn für BCN, denn Außenwerber sind schon aufgrund der riesigen Menge an potentiellen Standorten für Bluetooth-Transmitter in den Städten ein interessanter Partner (oder wie bei Wall selbst Anbieter), schüren aber auch die Befürchtungen vor “Bluespamming”. Bisher haben wir es bei Bluetooth Marketing fast immer mit 1-5 Transmittern pro Event zu tun gehabt.
Mit Infrarot war da Accinity schon weiter: für den Otto-Versand wurden 2400 CityLight Poster mit dem MarketEye ausgestattet.

Der Grundtenor in den Blogs zu der Ströer/BCN Geschichte ist ein deutlich negativer, insbesondere im Hinblick auf die Spamgefahr:

Ich persönlich betreibe mein Handy in er Regel mit aktiviertem aber unsichtbarem Bluetooth, möchte mich aber in keinem Fall gegen die vermeintlichen Liebesbekundungen irgendeiner devot säuselnden Litfaßsäule wehren müssen und das vor allem nicht alle 5 Meter. Alleine der Gedanke daran ständig dankend ablehnen zu müssen, weckt in mir schon die Liebe zum Vandalismus.

in Das dicke En.de? oder auch

Telefonwerbung ohne Einverständnis ist in DE unzulässig, wie schaut’s dann mit sowas aus? Ist im Prinzip nichts anderes, man wird zwar gefragt, aber bereits zu dem Zeitpunkt belästigt (”Unzumutbare Belästigung”). Und überhaupt… Sicherheitstechnisch…
Leid tun mir die Leute, die ein Headset benutzen “müssen” und dazu natürlich Bluetooth angeschaltet bleiben sollte… Tja, die negativen Seiten des Luxus :D

in Kuroi Tenshi’s darkness

Einige Kommentare zum ursprünglichen Golem Artikel gehen in dieselbe Richtung:

Ich will auf keinen Fall solche Werbung auf meinem Handy sehen.

Irgendwann bau ich mir ne Blockhütte im Wald.

Sowie der putzige Versuch von offensichtlich interessierter Seite dagegenzuhalten:

Der Anbieter scheint hier schon etwas weiter gedacht zu haben:
[www.beamzone.net]
Hier stehen imho auch ganz gute Erklärungen zu den ganzen Themen Bluetooth-Spam, Bluetooth-Security, etc.

Zum Teil kann ich die Befürchtungen nachvollziehen:

  • Ein dauerhaft installiertes Netz von Transmittern ermöglicht theoretisch Bewegungsprofile (anhand der Bluetooth-Adresse). Die Telefonnummer kann man nicht ohne weiteres über Bluetooth auslesen, wohl aber den Gerätetyp über Blueprinting, soweit vorhanden.
  • Größere Netze von Bluetooth Transmittern, die nicht den im Bluetooth Marketing Manifest genannten Punkten entsprechen, können die genannten Spameffekte erzeugen, wie dauerndes Nachfragen über 100m und bei jedem Transmitter von Neuem.

Es herrschen aber auch offensichtlich Missverständnisse:

  • Mit Bluetooth “aus” oder auf “unsichtbar” kann man grundsätzlich nicht von nicht-gepairten Geräten kontaktiert werden. Fürs Headset reicht “unsichtbar”. Auf einigen Mobiltelefonen sind Schwachstellen mit bestimmten Firmwareversionen nachgewiesen, die böse Leute ausnutzen könnten.

Mich würde interessieren, ob die Ströer/Beamzone Bluetooth Transmitter miteinander vernetzt sind, denn nur dann kann von einem Transmitter zum anderen gemeldet werden, dass ein Nutzer einen bestimmten Inhalt bereits erhalten oder den Empfang abgelehnt hat. Dies müsste sichergestellt sein.
Falls sich Anbieter an bestimmte Regeln halten, sollte die Spamgefahr äußerst gering sein. Sicher ist, dass noch nicht alle Anbieter von Bluetooth Marketing diese Regeln einhalten.

Beängstigender finde ich die oben bereits erwähnte Infrarot Variante von Accinity & Deutsche Post. Hier passiert folgendes:

  1. Man hält sein Infrarot Mobiltelefon an das Plakat, dieses initiiert den Versand einer SMS über das Telefon des Nutzers (AT-Befehl), ein SMS-Gateway sendet einen WAP-Push Link, über den ein Inhalt runtergeladen werden kann.
  2. Der Nutzer gibt dabei seine Telefonnummer preis (SMS Spam, Bewegungsprofil mit pers. Daten usw. sind möglich).
  3. Die SMS und der Download kosten den Nutzer Geld. Gerade bei der ersten SMS ist dem Nutzer das nicht unbedingt klar, denn die SMS wird “laut- und spurlos” versandt.


(Bild von http://avoidthemeadows.twoday.net/stories/2563765/)

Ok, ein Gedankenspiel: Ich wohne in Berlin, Hauptstadt der Mega/Giga/Monsterposter, T-Com Fernsehturm und Brandenburger Tor, Samsung Denkmälern, Schauplatz erbitterter Fehden von Außenwerbern und diverser vollverspammter (plakatierter) Gebäude. Angenommen alle diese Plakate sind weg und werden durch Bluetooth Transmitter ersetzt, die gutmütig nur in max 50cm Entfernung funktionieren, voll vernetzt sind usw. Das wäre einfach traumhaft.

Leuchtsäule

May 7th, 2007

LeuchtsäuleIm allgemeinen sind Bluetooth Transmitter, bestehend aus EmbeddedPC+Dongle, klein genug, um auch sinnvoll verpackt zu werden (s. Bluetooth Marketing Manifest Pkt. 1).
Eine relativ günstige Variante für den Einsatz auf (Indoor-)Events ist die Verwendung von Leuchtsäulen. Um genügend Aufmerksamkeit zu erzeugen, muss das Ganze aber schon eine gewisse physische Präsenz haben. Ein Beispiel sind Leuchtsäulen ähnlich der links abgebildeten:

  • hinterleuchtete Plakatflächen mit
  • Antireflex-Schutzfolie
  • geeignet für den Einsatz von Papierpostern, Dias und Folien
  • Gesamthöhe ist 1,70 m
  • Preis: ca. 350 Eur

Im Inneren befindet sich eine Leuchstoffröhre in der Vertikalen angebracht. Im unteren Bereich kann z.B. der Transmitter plaziert werden, da dort auch der Strom zugeführt wird. Eventuelle Schattenbildung kann man durch dunkle Folie abmildern oder reflektierendes Material um den Transmitter anbringen. Die Wärmeentwicklung in der Säule scheint auch bei längerem Einsatz nicht problematisch zu sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass für jeden Kunden individuelle Plakate erstellt werden können, die speziell auf das Event zugeschnitten sind. Nachteile sind, dass die Folien recht teuer sind, der Transport mehrerer Säulen mit dem Wort “Logistik” beschrieben werden könnte und dass die Antireflexfolie oft nicht gut im Rahmen hält und schnell verdreckt.

Das Bluetooth Marketing Unternehmen BlueCell Networks verwendet hingegen bei Events Leuchtsäulen, die augenscheinlich immer mehr oder weniger gleich aussehen, und so vermutlich die Marke “Beamzone” und den Wiedererkennungswert stärken sollen. Es handelt sich um eine bedruckte, längliche Leuchtröhre mit einem Metallfuß, in dem der Transmitter untergebracht ist.

Touch-OptIn

May 6th, 2007

Als Touch-OptIn bezeichne ich eine Form der Einverständniserklärung und einer Sicherheitsmaßnahme bei drahtloser Funkübertragung. Dies ist
m.E. insbesondere im Marketing und aktuell im Bluetooth Marketing in der Content-Push Variante eine entscheidende Voraussetzung für Spamvermeidung.
Touch-OptIn bedeutet, dass nur Nutzer, die ihr Kommunikationsgerät (Mobiltelefon) sehr nahe (<= 50cm) an einen bestimmten Punkt halten, überhaupt
kontaktiert werden dürfen. Wird der Empfang dann vom Nutzer erlaubt, so kann der Download je nach Bluetooth-Transmitter problemlos noch in bis zu 100m Entfernung stattfinden.
Im Falle Bluetooth ab Vers. 1.1 ist die Entfernungsmessung vor eigentlicher Kontaktaufnahmed senderseitig realisierbar über die Abfrage des Radio Signal Strength Indicator (RSSI). Dieser zeigt an, wie stark das Funksignal eines anderen Bluetooth Gerätes ist (in dBm), woraus recht gut Rückschlüsse auf die tatsächliche Entfernung gezogen werden können. Es sind also die Hersteller / Entwickler angesprochen, Touch-OptIn verbindlich für alle ihre Kunden vorzuschreiben, um Belästigungen zu vermeiden.
Ich kann nicht einschätzen, inwieweit damit rechtlich Content-Push über Bluetooth zu einem Pull Verfahren und damit vertretbar wird. Zumindest sollten aber so die Befürchtungen, an jeder Ecke mit Meldungen genervt zu werden, passé sein, selbst dann, wenn Bluetooth dauerhaft an und sichtbar geschaltet ist. Ich selbst schalte Bluetooth allerdings nur ein, wenn ich es brauche (Batterieverbrauch, Sicherheit). Für das Headset u.a. reicht zudem der “unsichtbar” Modus.

Siehe auch:

Bluetooth Marketing Manifest

May 5th, 2007

Kommunikation mit dem Mobiltelefon ist ein sensibler Bereich, in Hinsicht auf Sicherheit, Kosten und Spam-Problematik.
Als Richtschnur für die Beurteilung von Bluetooth Marketing (und lokalem Funk allgemein) stelle ich folgende Thesen zur Diskussion:

  1. Identifikationspunkt
    Ein Bluetooth-Marketing Dienst muss von jedem Punkt des Sendebereiches gut sichtbar gemacht, die Funktionsweise und die angebotenen Inhalte klar beschrieben werden, Beispiele sind große Leuchtsäulen oder beleuchtete Plakate. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Mobilgeräte-Besitzer belästigt werden und nicht wissen, von wem und was gesendet werden soll.
  2. Reichweite
    Die Reichweite für die Empfängererkennung darf bei Content-Push 50 cm nicht überschreiten (das sogenannte Touch-OptIn). Es soll also sichergestellt werden, dass sich alle Nutzer des Systems aktiv durch das nahe Herantreten aktiv dafür entschieden haben, eine Kommunikation zu starten.
  3. Spam
    Content -Push, der nicht Pkt. 1+2 genügt ist in jedem Fall Spam.

    1. Die Standard Abfrage, ob ein Inhalt empfangen werden soll, ist an sich keine ausreichende Einverständniserklärung, und unter Umständen an sich schon unerwünschte Kommunikation. Es ist zudem nicht sicher, wer wirklich der Absender der Nachricht ist.
    2. Die Tatsache, dass Bluetooth auf sichtbar geschaltet ist, bedeutet nicht, dass der Besitzer eine Gerätes Inhalte empfangen will
  4. Fehlende Abfrage
    Mobilfunkgeräte, die abweichend vom Bluetooth Standard überhaupt keine Standard Abfrage bei Content Push bieten, müssen vom System grundsätzlich vom Empfang ausgeschlossen werden (Siemens, Siemens-BenQ).
  5. Pairing
    Jede Form von Bluetooth-Marketing, welches ein vorheriges Pairing benötigt, ist aus Sicherheitsgründen grundsätzlich abzulehnen.
  6. Bluetooth Name
    Die Absenderbezeichnung (Bluetooth Name) muss eindeutig zur visuellen Manifestation (s. Pkt. 1) zuordbar sein.
  7. Korrekte Darstellung
    Es werden nur Inhalte versendet, die auf dem Empfängergerät korrekt darstellbar sind, soweit technologisch möglich. So sollte durch ein Blueprinting Verfahren der Typ der Empfängergerätes bestimmt werden und entsprechend gestaltete Inhalte in nutzbarem Format gesendet werden. Die Datenbank sollte mindestens die 200 gängigsten Modelle enthalten und regelmäßig ergänzt werden.
  8. Programme
    Werden Anwendungen (jar, sis, exe Dateien) versendet, so sind diese immer mit einer digitalen Signatur zu versehen, die den Anbieter des Inhalts eindeutig kennzeichnet.
  9. Verhalten nach Ablehnung
    Wird der Empfang eines Inhalts abgelehnt, so wird nie wieder versucht, diesen Inhalt an diesen Nutzer zu senden. Dies gilt für alle Sender eines Anbieters (z.B. innerhalb einer Kampagne mit mehreren Sendern).
  10. Verhalten nach Timeout
    Erkennt das System, dass ein Inhalt nicht angenommen wurde, da die Bestätigungsmeldung vom Nutzer nicht gesehen wurde (Timeout, weil das Gerät z.B. in der Tasche ist), genau dann darf erneut ein Sendevorgang nach mindestens 2 min. eingeleitet werden. Insgesamt darf dies maximal 3 mal probiert werden.
  11. Speicherung Bluetoothadressen
    Die Bluetoothadressen der Nutzer dürfen nur solange gespeichert werden, wie dies zum Versand und zur Erfüllung der Punkte 9+10 notwendig ist.
  12. Nutzerprofilerstellung
    Es wird nicht versucht, Bluetoothadressen mit anderen persönlichen Daten (Name, Tel.Nr., Aufenthaltsorte,…) zu verbinden und zu speichern.
  13. Inhaltlicher Bezug zur Umgebung
    Die zu versendenden Inhalte stehen in einem nachvollziehbaren inhaltlichen Kontext zur Umgebung. Beispiel: An einem Plakat mit einer Werbung für einen Kinofilm erhält man den Trailer als Video.

(to be continued).

Basisanwendungen Bluetooth Marketing, OBEX basiert

May 5th, 2007

Die zur Zeit wichtigste Vorgehensweise im Bluetooth Marketing basiert auf dem Object Push Profile. Eigentlich gedacht, um zwischen Geräten Visitenkarten und Termine kabellos über Infrarot oder Bluetooth auszutauschen, können inzwischen praktisch mit allen Bluetooth-fähigen Geräten alle möglichen Inhalte übertragen werden. Als Sender dienen im allgemeinen (Embedded-) PCs mit Bluetooth Chip oder Mobiltelefone. Ziel ist fast immer der stolze Besitzer eines Mobiltelefons. Der typische Ablauf ist folgendermaßen:

  1. Ein Mobiltelefon mit auf sichtbar geschaltetem Bluetooth gerät in den Empfangsbereich eines Bluetooth Transmitters (zw. 100m und wenigen cm, je nach Konfiguration des Senders und Möglichkeiten des Empfängergerätes).
  2. Auf dem Display des Empfangsgerätes erscheint eine Meldung mit der Frage, ob man eine Nachricht von dem Sender erhalten möchte.
  3. Wenn dies bejaht wird, wird der Inhalt übertragen und je nach Implementierung auf dem Empfänger Gerät angezeigt oder gespeichert.
  4. Wenn der Empfang abgelehnt wurde, wird nichts übertragen.
Empfänger im SendebereichMeldungInhalt da

Diese verbreitete, grundlegende Anwendung lässt sich kategorisieren als (1) Push Dienst, (2) ohne spezielle Software, (3) (meist) ohne Rückkanal, (4) verbindungskostenfrei. Teilweise kommen einzelne Firmen zu dem Schluß, dass es sich hierbei nicht um Push handelt, jedoch dazu später mehr.

Es treten hierbei v.a. folgende Probleme auf:

  1. Push rechtlich problematisch
  2. Bluetooth Protokolle bieten keine Möglichkeit den Empfängergerätetyp/-hersteller (z.B. Nokia N90) eindeutig zu identifizieren, im Ggs. zu WAP. Daher ist vor dem Senden nicht unbedingt sicher, dass der Empfänger den Inhalt überhaupt (korrekt) darstellen kann.
  3. Der Absender einer Nachricht kann nicht eindeutig identifiziert werden, der Name in der Meldung kann vom Sender frei gewählt werden, also auch von “bösen” Sendern.
  4. Inhalte, insbesondere Programme (java, symbian usw.), könnten Viren enthalten und beträchtlichen Schaden anrichten.

Zu 1. gibt es meines Erachtens inzwischen recht überzeugende Möglichkeiten, diesen Push hinreichend als Pull erfahrbar zu machen (s. das “Bluetooth-Marketing Manifest” und 12snap Pressemeldung).
Zu 2. existiert das Blueprinting Verfahren, welches inzwischen von vielen Unternehmen eingesetzt wird (s. trifinite.org)
Zu 3. gibt es keine perfekte Lösung, aber das Risiko ist einigermaßen gering.
Zu 4. gibt es die Möglichkeit, dass Anwendungen digital signiert werden, der Inhalt der Signatur bekannt gemacht wird und die Nutzer darauf hingewiesen werden, nur Inhalte mit dieser Signatur zu installieren - nicht unbedingt bombensicher, aber für digitale Kommunikation schon ziemlich gut (s. z.B. BlueCell Networks FAQ, Punkt 2., wobei andere Aussagen auf dieser Seite kritisch zu hinterfragen sind).

Basisanwendungen Bluetooth Marketing, Grundlagen

May 4th, 2007

Es geht im Grunde darum, Inhalte jeder Art so schnell, günstig und einfach auf Mobiltelefone von Nutzern zu bekommen und, macht man sich nichts vor, Daten zu sammeln (dazu später mehr). Per Kabel ist dies für Endnutzer umständlich und uncool, per WAP teuer und langsam, per WLAN selten möglich, per Infrarot langsam, störanfällig und unsicher. Insofern ist Bluetooth eine schöne, oft noch zu wenig beachtete Alternative.

Bluetooth bringt durch das Profile-Konzept eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten. Insbesondere das OBEX-Protokoll und das dazugehörige Profil Obex Push Profile (OPP), sowie das Serial Port Profile (SPP) und Service Discovery Application Profile (SDAP) sind in diesem Zusammenhang von Interesse. Die technischen Möglichkeiten von Bluetooth Kommunikation ergeben sich im Wesentlichen aus den Funktionen dieser Profile und der dazugehörigen Protokolle.

Es sind diverse Kategorisierungsvarianten im Bereich Bluetooth Marketing denkbar. An dieser Stelle werde ich eine Herangehensweise vorschlagen mit zunächst folgenden Kategorien:

  1. Kommunikationsschema
    1. Push: Inhalte werden vom Sender an den Empfänger gesendet, ohne dass der Empfänger über denselben Kanal eine Aufforderung dazu geben muss/kann.
    2. Pull: Inhalte werden vom Empfänger über denselben Kommunikationskanal aktiv angefordert.
  2. Voraussetzung für Kommunikation
    1. Spezielle Software auf dem Empfängergerät notwendig
    2. Dienst funktioniert mit Bordmitteln (Browser, Bild-/Videobetrachter usw.)
  3. Rückkanalfähigkeit
  4. DurchgängigeVerbindungskostenfreiheit bis zum Erhalt eines Inhalts

Bluetooth Marketing Systeme - Hersteller

May 4th, 2007

Im Folgenden möchte ich eine unvollständige Übersicht über Hersteller von Bluetooth® Marketing Systemen geben. Alle diese Firmen haben eigene Systeme entwickelt. Das Geschäftsmodell variiert: teilweise werden die Geräte entweder nur verkauft oder nur vermietet, Kunden sind entweder Wiederverkäufer oder direkt Werbetreibende, Agenturen, Werbeflächenvermarkter usw. In späteren Posts sollen einzelne Systeme detaillierter beleuchtet werden. Alle Angaben in der Liste stammen aus frei verfügbaren Quellen wie den Webseiten des jeweiligen Unternehmens.

Name Produkt(e) - Produktyp Firma aus Besonderheiten
Accinity Marketeye - Infrarot / Bluetooth Marketing System us Das System wird in Deutschland exklusiv von der Deutschen Post als Mobilepoint vermarktet. Keine Contentübertragung über diesen Kanal sondern Initiierung einer SMS über Infrarot/Bluetooth (Beschreibung s. späterer Post), Download per SMS-WapPush
BlipSystems BlipZones - Bluetooth Marketing System dk Verkauf an Firmen, die Bluetooth Marketing betreiben. BlipExplorer ist eine Software für Mobiltelefone, BlipNodes sind die Transmitter.
Blue Cell Networks Beamzone - Bluetooth Marketing System de Endkunden-Webseite/-Community; eigene Werbeflächen in UCI-Kinos => Prospektständer mit Beamzone; Werbeträger (Leuchtsäulen)
CheckCom MagicBeamer - Bluetooth Marketing System de Laut Fotos min. 4 verschiedene Embedded PC-Typen im Einsatz, sowie eine Marketing-Softwarelösung, die mit dem eigenen PC funktioniert
Eyeled Beamstation / beamSPOT - Infrarot- / Bluetooth Marketing System de Werbeträger (Leuchtsäulen)
Filter UK Ltd. BlueCasting - Bluetooth Marketing System uk
Futurlink Wilico - Bluetooth Marketing System es Werbeträger (Leuchtsäulen)
Haase & Martin Bluebot / Bluetooth Marketing System de
Hypertag Hypertag - Infrarot- / Bluetooth Marketing System uk
Midletsoft Jellingspot - Bluetooth Marketing System cz Download einer Mobiltelefon-Anwendung notwendig
Qwikker Qwikker / Qwikker Channels Mobile Web / Bluetooth Marketing System us Schwerpunkt auf Vermarktung des Kanals durch das Konzept der Channels (Mini-Anwendungen/webseiten) mit der The Qwikker Channels mobile application, die auf dem Endnutzergerät installiert wird.
Yvonne Joh, Bluetrigger Bluetrigger - Bluetooth Marketing Software de
reine Softwarelösung (ohne Embedded PC)
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