May 17th, 2007
Eine weitere, sehr feine Sache, gerade wenn man beginnt, sich mit Bluetooth Programmierung auf Mobiltelefonen zu beschäftigen ist der BT-Browser auf Benhui.net.
Diesen Code ausprobieren und nachvollziehen, dann weiss man alles Wichtige.
Eine andere gute Idee wäre die Benhui.net Bluetooth Datenbank, die für Bluetooth-Mobiltelefone die Ergebnisse der Service Discovery bereitstellen soll. Leider ist der Zugriff seit langer Zeit nicht möglich.
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May 14th, 2007
Wie heute Chip meldet, soll ab Mitte Mai nicht der erste, aber wie es aussieht, mit aki-aki der sympathischste Social Networking Dienst in die öffentliche Betatestphase gehen. Im Blog von aki-aki kann man den Entwicklern ein wenig über die Schultern sehen.

Das Prinzip: Über eine Anwendung auf einem JSR82-fähigen (Java Bluetooth API) Mobiltelefon werden automatisch bei dem aki-aki Dienst angemeldete Nutzer, die sich auch mit ihrem Bluetoothtelefon in der Nähe befinden, erkannt und ggf. mit Foto und einigen Daten angezeigt. So kommt man ins Gespräch oder eben lieber nicht.
Das Ganze soll kostenlos sein.
Na dann, bin gespannt.
(Bildquelle: aki-aki Blog)
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May 12th, 2007

Bluegiga ist ein finnisches Unternehmen spezialisiert auf Bluetooth Module. Mit dem Bluetooth Access Point Bluegiga WRAP Server, in Verbindung mit dem Software Development Kit und dem Bluetooth Solution Manager als Lösung für einen Distributionsserver kann ein komplettes Bluetooth Marketing System aufgebaut werden:

Der eigentliche Bluetooth Transmitter ist der Wrap Server (s. erstes Bild). Die Daten dazu sind (lt. Hersteller, Stand 14.05.2007):
- Enables Bluetooth networking between multiple devices and networks
- Serves up to 21 simultaneous Bluetooth connections with latest Bluetooth 2.0+EDR standard (3Mbps)
- Supports all key communication standards:
- Bluetooth Class 1 - 2
- Ethernet (100Mbps)
- Wi-Fi, GSMGPRS via external CF card
- USB, RS232 and GPIO
- On Board 32 MB RAM + 32MB Flash
- Offers an open platform for adding local applications (SDK available)
- Incorporates packet filtering firewall
- All relevant Bluetooth profiles and APIs supported
- +200 meter Bluetooth range / Software configurable to support 10 meter range only
- DHCP Support for plug-and-play installation
- Available with integrated and external antenna versions
- Network Management System Available (BSM)
- Uncompromised security: SSL, SSH, Firewall and 128 bit Bluetooth encryption
- Extendable flash memory via USB or CF interface
- Bluetooth 1.1, 1.2 and 2.0+EDR compatible
- Bluetooth, CE, FCC and IC certified
- Several add-on accessories available: Mounting acceossory, Battery Pack, Outdoor Installation Kit
Die Größe ist mit 130*80*35 mm noch im grünen Bereich.
Ich hatte vor einem Jahr mal ein Gerät im Test (ohne SDK und dem Solution Manager), gut gefallen hat mir:
- Verlässlichkeit und Funktionsumfang
- Einfache, schnelle Programmierbarkeit über Shell-Kommandos (Versenden eines Inhalts über OBEX mit einem Befehl & Parametern)
- Erweiterbarkeit des Wrap Servers
- Allgemein: Kommunikation mit dem Unternehmen
- Sind selbst Hersteller der Bluetooth Module und entsprechend die besten Experten.
Unter Umständen sind einige Punkte problematisch (je nach Anwendungsfall):
- Das Gerät hat vorne eine Öffnung und ist nicht gegen Staub+Nässe geschützt
- Temperaturbereich: 0..55 Grad C
- Es sind im Normalfall max. 3 Bluetooth Module pro AccessPoint möglich
- Grundsätzlich bindet man sich stark an ein Unternehmen und dessen Software.
In Deutschland wird Bluegiga z.B. von Hy-Line vertrieben. Bei semiconductorstore.com (Kalifornien) kostet ein Bluegiga WRAP Server mit einem Bluetooth Modul $556,- und das SDK $640,-.
(Quellen: Webseite Bluegiga.com und die PDFs Bluegiga WRAP und Bluegiga BSM)
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May 8th, 2007
Wieder bei golem.de steht heute die Meldung, dass Nokia für Juni diesen Jahres eine neue Entwicklungsumgebung für die Series 40 5th. Edition herausbringen will. Nokia Series 40 Geräte laufen auf dem Nokia eigenen Betriebssystem, stellen die größte Anzahl innerhalb der Baureihen (Series 60,80,90 usw.) und darunter fallen praktisch alle “günstigeren” Telefone. Interessant ist, dass nun endlich auch die Bluetooth Java API (JSR82) in die Series 40 Einzug halten soll. Dies passiert im Rahmen des Spezifierungsprozeßes JSR248, Meldung dazu bei areamobile.de, der auch eine Kapselung von bisher eigenständigen J2ME APIs bringt, d.h. man sollte davon ausgehen, dass JSR 248 spezifizierte Geräte folgende APIs unterstützen (Liste zit. bei areamobile.de):
- JSR-184 (Mobile 3D Graphics API) in Version 1.1
- JSR-179 (Location API) für lokalisierte Dienste
- JSR-177 (SATSA) für Sicherheitsfunktionen und Zertifikatsverwaltung
- JSR-180 (SIP API) fürs Session Initiated Protocol, das beispielsweise VoIP-Anwendungen ermöglicht
- JSR-211 (Content Handler API) für die Verwaltung von Applikationen, mit denen sich bestimmte MIME-Typen öffnen lassen
- JSR-226 (Scalable 2D Vector Graphics) für die Darstellung von SVGtiny-Inhalten
- JSR-229 (Payment API)
- JSR-238 (Internationalization API) für die Lokalisierung von Java-Applikationen
- JSR-205 (Messaging)
- JSR-172 (Web Services)
- JSR-135 (Mobile Media)
- JSR-82 (Bluetooth)
- JSR-75 (File&PIM)
Das wäre ein wichtiger Schritt für die Entwicklung von Lokalfunk- / Location Based Services Anwendungen auch auf Einsteigergeräten.
Ohne jetzt auf die Einzelheiten einzugehen, erst mit JSR-82 (Bluetooth) ist anwendungsbasierte Bluetooth-Kommunikation möglich,
hinzukommen die File API (JST-75), die praktischerweise z.B. das Speichern von über Bluetooth geladenen Inhalten erlaubt und Content Handler die die dann auch anzeigen lassen können. Dies dann plattformübergreifend, mit einer funktionierenden Location API (Auswertung von GPS-Daten / Funkzellenortung), sinnvollen WebServices und Payment kombiniert ist eine spannende Basis für echte Pull-Informationsdienste mit massenweise OptIns / OptOuts und Sicherheitsmechanismen.
Nimmt man dazu noch sinkende Verbindungspreise und GPS könnten Location Based Services bald wirklich interessant werden. Nun ja, falls den Mobilfunknetzbetreibern nicht noch was “Nettes” einfällt.
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May 7th, 2007
Ende letzten Jahres erschien auf heise Security ein Artikel von Marko Rogge mit dem Titel “Bluetooth als Einfallstor - Wie Bluetooth-Marketing Anwender für mobile Viren desensibilisiert”. Er beschreibt recht anschaulich eine einfache, billige und dabei sehr “erfolgversprechende” Form eines Angriffs auf Bluetooth Mobiltelefone, die durch Bluetooth Marketing Systeme verschärft wird. Der Grundgedanke ist: Firma A bietet über einen Bluetooth-Transmitter auf einem Event Handy-Games zum freien Herunterladen an. Hacker B steht ein paar Meter weiter mit seinem Laptop+Dongle und bietet unter dem Namen v. Firma A lustig Virenprogramme an, die genauso heißen, wie das Spiel. Wer unter den jungen Schnäppchenjägern und umworbenen Konsumenten passt jetzt genau auf, ob ein eventuelles Zertifikat wirklich von Firma A kommt? Nun, lt. heise Test sehen es 40% anscheinend nicht ganz so genau. Und dann könnte ein Virus auf dem Mobilgerät landen. Das Szenario erinnert ein wenig an E-Mail Nachrichten mit dem Subject “Delivery Status notification”, “Ihre Telekom Rechnung” usw. Erschwerend kommt hinzu, das sich viele Viren am liebsten über Bluetooth weiterversenden. Wo sind viele Leute mit offener Bluetooth-Schnittstelle zu finden? Genau, direkt neben Dir an der Bluetooth Leuchtsäule oder am funkenden Plakat.
Die Hersteller sollten also grundsätzlich zu versendende Programme mit einem Zertifikat versehen und dessen Bedeutung klar am Ort des Geschehens deutlich machen. Am besten wäre, grundsätzlich auf den Versand von Programmen (jar/sis usw.) zu verzichten und vor Installationen zu warnen. Eine andere Alternative ist es, die Bluetooth Kommunikation mit dem Marketing System nur über eine eigene, auf dem Mobiltelefon aus sicherer Quelle installierte Anwendung zu erlauben (s. z.B. BlipExplorer der Fa. Blipsystems, Nokia Coolzone, die anscheinend aber nicht mehr entwickelt wird, oder das Produkt Jellingspot).
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April 30th, 2007
Der Grundaufbau einer Lokalfunklösung, wie z.B. ein Bluetooth® Marketing System, lässt sich fast immer auf folgende Basis bringen:
Die Transmitter die die Sendeeinheiten, die die entsprechenden Funktechnologien und Protokolle unterstützen und mit den mobilen Geräten (Mobiltelefon, nicht in der Skizze eingezeichnet) kommunizieren. Transmitter bestehen aus den eigentlichen Funkmodulen und einem Rechenmodul, z.B. einem Embedded PC mit Bluetooth/WLAN Dongle oder einer integrierten Lösung.
Die Transmitter werden im Allgemeinen von einem oder mehreren zentralen Distributionsservern gesteuert. Dort können Informationen über Kampagnen, Inhalte, Anwendungen in einer Datenbank gespeichert werden und die Verteilung der Inhalte und Steuerungsinformationen zu den “entfernten” Transmittern vorgenommen werden. Auch die Kommunikation zwischen Transmittern kann über den Server laufen. Oft ist der Distributionsserver nicht in Funk-Reichweite der Transmitter, sodass für hier die Kanäle GSM, LAN oder auch ein USB-Stick genutzt wird.
Als Interface für das Management des Systems (Neue Inhalte hochladen, Statistik, Kampagnensteuerung usw.) exisitiert oftmals ein Web-Content Management System.
Auf den mobilen Geräten wird keine spezielle Software benötigt, um den Dienst nutzen zu können.
Einige Variationen:
- Es existiert kein Distributionsserver, nur einzelne, autonome Transmitter, die mit für eine bestimmte Zeitdauer unveränderlichem Satz an Informationen & Inhalten ausgestattet sind.
- Der Distributionsserver besitzt Schnittsstellen zu anderen Diensten z.B. im Internet (Inhaltedatenbank, RSS Feeds, Podcasts).
- Die mobilen Geräte können über eine spezielle Anwendung, die zuerst dort installiert werden muss, mit dem System kommunizieren.
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