February 5th, 2010
Die Bluetooth SIG hatte sich auch aufgrund von Lizenzproblemen von UWB als zukünftiger, schneller Bluetooth-Technologie verabschieden müssen (s. z.B. heise im Okt. 09). Eine neues Anwendungsgebiet findet sich laut telepolis nun im militärischen Bereich, als eine Art mobiler Nacktscanner (Tialinx, Produkte der “Eagle”-Serie). Die Strahlung durchdringt dabei feste Materialien und es lassen sich versteckte, im Zweifel gefährliche Menschen und Gegenstände aufspüren:
Die Eagle-Systeme sollen es ermöglichen, durch alle möglichen Materialien von Beton über Ziegelsteine oder Holz bis hin zu trockener Erde hindurch sehen zu können. […] Mit Eagle5-M können sich bewegende Menschen hinter einer 20 cm dicken Betonmauer bis in eine Entfernung von mehr als 6 m mit einer Auflösung von wenigen Millimetern verfolgen lassen. Entdeckt werden können so auch Atembewegungen oder der Herzschlag von Menschen und Tieren, die sich ruhig verhalten.
Vielleicht ist es doch ganz gut, dass UWB nicht ins Mobiltelefon kommt ;)
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July 20th, 2008
Am 18. Juli ist das Whitepaper “Methods of Bluetooth Marketing” der Haase & Martin GmbH erschienen, einem Anbieter von Bluetooth- und SMS Marketing Lösungen (s.a. Interview vom 19.08.2007). Auf 12 Seiten und in englischer Sprache werden die verschiedenen Möglichkeiten des Marketings über Bluetooth jeweils knapp aber anschaulich beschrieben. Jede Variante ist mit Punkten von 1-3 in den Kategorien (a) Benutzerfreundlichkeit, (b) Rechtssicherheit und (c) Content-Vielfalt bewertet. Ein kurzer Absatz zu Beginn erläutert, was bei der Planung einer BT-Kampagne beachtet werden sollte.
Die Autoren selbst sehen die Zielgruppe des Dokuments bei Agenturen, die sich über die technischen Möglichkeiten informieren wollen.
Interessant fände ich die Frage, wie von den Lesern auf die Varianten reagiert wird, die in der Bewertung für “Rechtssicherheit” nicht die volle Punktzahl erreicht haben. Ein 1/3 oder selbst 2/3 sicheres System ist und bleibt … unsicher.
Insgesamt empfiehlt sich das Whitepaper sich als erster Einstieg in die Materie und Lösungshelfer, ganz im Sinne der Definition des Whitepapers als eine nützliche, moderne Form der Werbung und Kommunikation.
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July 5th, 2007
Einige Ergänzungen zu meinem vorherigen Bericht über aka-aki:
- Die Beta Testphase hat offensichtlich begonnen, allerdings ist es ein geschlossener oder kontrollierter Test, man benötigt eine Einladung.
- Ein launiges Interview von zwei aka-aki Machern findet sich beim Elektrischen Reporter, dort wird das Konzept genauer erklärt (Danke für den Tipp, André!).
- Das Ganze funktioniert anders, als ich damals gedacht hatte. Die Grundidee ist: Eine Java Anwendung auf dem Telefon scannt die Umgebung nach Bluetooth Geräten und merkt sich die Bluetooth Adresse (die ist potentiell eindeutig, ähnlich der MAC-Adresse der Netzwerkkarte). Dann wird über Mobilfunk Kontakt zum aka-aki Server aufgenommen, der wiederum eventuell gespeicherte Profildaten zu den entsprechenden Bluetooth Adressen zurücksendet. Diese können dann hübsch auf dem Telefon angezeigt werden.
Ich finde das ist ein durchaus interessanter Ansatz. Wie es im Interview deutlich wird, soll es mehr um eine Erinnerungsfunktion (wer ist das? was macht der/die? La Fee Hörer/in? Aaaarg!) und eine Motivation für reale Kontaktaufnahme gehen, als primär um (noch) einen Bluetooth Chat, was im Übrigen sowieso eine Anwendung mit sehr begrenztem Nutzen ist.
Die Mobilfunk Komponente löst einige technische Probleme, die man dann bekommt, wenn nicht nur die Adresse des entfernten Gerätes herausgefunden werden soll, sondern eine direkte Verbindung oder gar Pairing über Bluetooth vonnöten ist. Auch erweitert sich der Nutzerkreis, denn auf dem anderen Gerät muss nicht unbedingt die aka-aki Anwendung laufen, damit ich das Profil des Besitzers erhalten kann, da reicht, wenn dessen Bluetooth an und sichtbar geschaltet ist. Die Datentarife bewegen sich zur Zeit deutlich nach unten, sodass das mittelfristig auch kein großes Problem sein sollte.
Im Interview war auch noch die Rede von einem Portaleigenen Nachrichten Dienst ähnlich SMS (Gebühr?) und dem “Stickerkonzept” (aka kleine Fotos).
Die Profile werden zunächst per Internet auf dem Server angelegt und wohl auch dort am ehesten gepflegt. Die Verzahnung von mobil und online Community wird interessant zu beobachten sein, falls es den Betreibern gelingt, genug Leute auf die Plattform zu bringen. Das ist online schon schwer genug, die Leute dazu zu bewegen etwas auf dem Telefon zu installieren ungleich schwieriger. Im schlimmsten Fall wird es als weitere Online-Community mit ungenutztem mobilem Anhängsel enden.
Über das Online-Portal fallen vielleicht auch ein paar Werbeeinnahmen ab, denn bisher ist ein Geschäftsmodell nicht klar ersichtlich, denkbar wäre auch Werbung innerhalb der Java-Anwendung. Wie bei Social Communties üblich, geben die Leute ja oft unglaublich detailliert Auskunft über ihre Interessen, Vorlieben usw. Dies ermöglicht sehr zielgerichtete Werbung und soll angeblich auch schon mal als eigentlicher Zweck des Web 2.0 genannt worden sein. Ein Blick in zukünftige AGBs von aka-aki oder der Adapter GbR könnte da erste Hinweise geben, wohin die Datenreise gehen soll. Irgendein Geschäftsmodell muss es geben, denn 5 GbR Gesellschafter + Entwickler + Server wollen bezahlt werden.
Egal, noch ist alles kosten- und werbefrei und schön, vielleicht lädt mich ja jemand zum Betatest ein.
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June 21st, 2007
Über den Artikel “Augsburger M-Payment-Forschung beim Los Angeles Global Mobility Roundtable” (18.6.07, innovations-report.de) bin ich auf das interessante europäische Forschungsprojekt Semops aufmerksam geworden. Von deutscher Seite ist die Universität Augsburg mit der Arbeitsgruppe Mobile Commerce (wi-mobile.de) dabei.
Im Artikel wird der sich verringernde technologische Vorsprung im Bereich M-Payment gegenüber den USA beklagt, der nun nur noch 1 Jahr betrage. Einen Grund sieht Dr. Key Pousttchi von wi-mobile in der zögerlichen Haltung der Banken:
“Wir haben die Modelle von 2005 inzwischen wesentlich weiterentwickelt und sind optimistisch, dass sinnvolle Lösungen möglich sind. Was der deutsche Markt dazu braucht, ist eine Bank, die sich mit einem wirklich guten Konzept aus der Deckung wagt.” Hinter den Kulissen, meint Pousttchi, gebe es dabei durchaus spannende Bewegungen, aber den letzten Schritt wage dann bisher doch niemand.
Nun, ich denke, das ist kein so ungewöhnliches Verhalten für Banken.
Semops macht auf den ersten Blick den Eindruck, ein umfassendes Konzept für mobile Payment zu entwickeln. Dazu gehören auch tragbare Geschäftsmodelle.
Technologisch geht der Fokus von Mobile Payment, -Commerce, Mobile to Mobile, PoS-Payment bis hin zu Internet Payment.
Ein Beispiel ist das technologische Konzept für PoS Payment:
- Ein Kassierer in einem Ladengeschäft sendet die Transaktionsdaten an einen PoS Terminal.
- Der Kunde startet eine Payment Anwendung auf dem Telefon, per Bluetooth oder Infrarot werden Transaktionsdaten zwischen PoS Terminal und Telefon ausgetauscht
- Der Kunde überprüft die Daten, gibt die PIN ein und über SMS/WAP werden die Daten an eine Bank gesendet
- Die Bank führt die Transaktion durch und benachrichtigt das PoS Terminal im Laden, der Kauf ist durchgeführt.

(Bild- und Textquelle:
Semops Pos-Demo)
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June 3rd, 2007
Das Marktforschungsinstitut iSuppli warnt in einer aktuellen Studie die Netzbetreiber davor, sich allzusehr auf Geschäftsmodelle mit mobilen Musikdownloads zu verlassen, denn, man glaubt es kaum, Nutzer laden sich bevorzugt ihre Musik per USB oder per Lokalfunk auf das mobile Abspielgerät, sie betreiben Side-Loading (engl. iSuppli Artikel - 29.05., via Spiegel Online - 03.06.):
The marching orders from consumers are clear: They want content on their handsets to entertain them and to personalize their mobile-communication experience. However, all too often, consumers are looking elsewhere besides their wireless carrier to attain this.
Auf der Hardware Seite werden sich neben USB auch die lokalen Funktechniken stark weiter verbreiten:
By 2010, USB will still be included in 764 million wireless handsets shipped during the year and will be the most ubiquitous interface in the industry. However, the wireless alternative, Bluetooth, is gaining ground fast. By 2010, Bluetooth and USB will be available on nearly every handset, and WLAN and NFC will have established a significant market presence.
Side-Loading scheint mir mehr als eine Frage in der Wahl der Übertragungstechnologie, sondern auch ein kulturelles Phänomen zu sein. Kaum jemand hat die Zeit (und ggf. das Geld) sich auf dem Mobiltelefon durch Menüs zu drücken, um dann nach minutenlangen Downloads Musik zu kaufen, die einem dann vielleicht nicht mal gefällt. Die lustigen DRM-Massnahmen der Musikindustrie und mangelnde Auswahl bei den Downloadangeboten kommen noch erschwerend hinzu.
Der Vorteil bei Side-Loading ist, ich kann mir schnell und einfach meine Musik für den anstehenden Tag zurecht klicken, genau dann, wenn ich Zeit dafür habe. Der PC ist sowieso oft schon zur Medienzentrale geworden. Das spontane Austauschen von Musik per Lokalfunk zwischen Endgeräten ist eine weitere, wachsende Form der Kommunikation und wirkt vielleicht auch Image bildend.
Die spannende Frage ist nun, ob Musikdownloads und -verkäufe über Lokalfunk ein Geschäftsmodell sein werden. Mit NFC und schnellem Bluetooth sollen also in 2010 die Grundlagen dafür da sein. Vorausgesetzt die Software auf den mobilen Geräten steht dem nicht entgegen, was auch an den Netzbetreibern liegen wird, gibt es für Lokalfunk wichtige Vorteile:
- Bluetooth über UWB/WLAN ist deutlich schneller als UMTS/HSDPA.
- Der Bezahlvorgang per NFC könnte sehr einfach, schnell und sicher werden.
- Werden die Inhalte inhaltlich auf die Umgebung abgestimmt (Ortbasierter Dienst - z.B. während eines Konzerts die CD des Künstlers kaufen, in der Disco den akuellen Song usw.), so werden spontane Käufe wahrscheinlicher.
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June 2nd, 2007
Im Stern findet sich ein kurzer Überblick über ein paar aktuelle NFC Tests (“Das Handy begleicht die Rechnung”):
Hanau: Handy Ticketing im ÖPNV
Caen, Frankreich: Payment im Supermarkt, Informationsdienste an Point-of-Interests und Marketing an Plakatwänden / CityLight Postern (Dazu gibts auch ein Video von Philips)
Atlanta, USA: Zugangskontrolle ins Stadion, Payment
Einen weiteren, ausführlicheren Überblick über internationale NFC - Pilotprojekte bietet ein Artikel auf IDSecureNews (Via Mobile Zeitgeist).
Nebenbei: einen (noch überschaubaren) Produktüberblick, aber auch News, Links und gut verständliche Informationen rund um NFC sind unter http://smartnfc.com zu entdecken.
(Bildquelle: NFC-Forum)
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May 23rd, 2007
Mediabiz meldet, dass arvato, ein Hersteller von Mobiltelefon Inhalten jeder Art nun an das Blucom System des Satellitenbetreibers Astra angebunden werden soll.
Das Blucom System verbindet TV mit lokalem und mobilem Funk:
“Blucom interactiv” ist eine Eigenentwicklung von APS, einem Tochterunternehmen des Satellitendienstleisters Astra, die die Dialogfähigkeit des Handys mit der Fernsehnutzung kombiniert. Bei der Neuentwicklung sendet der Programmanbieter zusätzlich zu Bild und Ton weitere Daten via Satellit an eine Set-top-Box. Die Box filtert die Zusatzdaten aus dem Signal heraus und sendet sie via Bluetooth an ein Mobiltelefon, während die Bild- und Tonsignale wie bisher an das TV-Gerät gehen. Über das Handydisplay können dann Zusatzfunktionen wie Wetten, Textinfos und Online-Bestellung aufgerufen werden, die Interaktion erfolgt über SMS.
(s. Mediabiz, 01.09.05)
Neben Klingeltönen und Dating SMS wären da sicher auch richtig schöne Sachen möglich.
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May 14th, 2007
Wie heute Chip meldet, soll ab Mitte Mai nicht der erste, aber wie es aussieht, mit aki-aki der sympathischste Social Networking Dienst in die öffentliche Betatestphase gehen. Im Blog von aki-aki kann man den Entwicklern ein wenig über die Schultern sehen.

Das Prinzip: Über eine Anwendung auf einem JSR82-fähigen (Java Bluetooth API) Mobiltelefon werden automatisch bei dem aki-aki Dienst angemeldete Nutzer, die sich auch mit ihrem Bluetoothtelefon in der Nähe befinden, erkannt und ggf. mit Foto und einigen Daten angezeigt. So kommt man ins Gespräch oder eben lieber nicht.
Das Ganze soll kostenlos sein.
Na dann, bin gespannt.
(Bildquelle: aki-aki Blog)
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May 5th, 2007
Die zur Zeit wichtigste Vorgehensweise im Bluetooth Marketing basiert auf dem Object Push Profile. Eigentlich gedacht, um zwischen Geräten Visitenkarten und Termine kabellos über Infrarot oder Bluetooth auszutauschen, können inzwischen praktisch mit allen Bluetooth-fähigen Geräten alle möglichen Inhalte übertragen werden. Als Sender dienen im allgemeinen (Embedded-) PCs mit Bluetooth Chip oder Mobiltelefone. Ziel ist fast immer der stolze Besitzer eines Mobiltelefons. Der typische Ablauf ist folgendermaßen:
- Ein Mobiltelefon mit auf sichtbar geschaltetem Bluetooth gerät in den Empfangsbereich eines Bluetooth Transmitters (zw. 100m und wenigen cm, je nach Konfiguration des Senders und Möglichkeiten des Empfängergerätes).
- Auf dem Display des Empfangsgerätes erscheint eine Meldung mit der Frage, ob man eine Nachricht von dem Sender erhalten möchte.
- Wenn dies bejaht wird, wird der Inhalt übertragen und je nach Implementierung auf dem Empfänger Gerät angezeigt oder gespeichert.
- Wenn der Empfang abgelehnt wurde, wird nichts übertragen.
Diese verbreitete, grundlegende Anwendung lässt sich kategorisieren als (1) Push Dienst, (2) ohne spezielle Software, (3) (meist) ohne Rückkanal, (4) verbindungskostenfrei. Teilweise kommen einzelne Firmen zu dem Schluß, dass es sich hierbei nicht um Push handelt, jedoch dazu später mehr.
Es treten hierbei v.a. folgende Probleme auf:
- Push rechtlich problematisch
- Bluetooth Protokolle bieten keine Möglichkeit den Empfängergerätetyp/-hersteller (z.B. Nokia N90) eindeutig zu identifizieren, im Ggs. zu WAP. Daher ist vor dem Senden nicht unbedingt sicher, dass der Empfänger den Inhalt überhaupt (korrekt) darstellen kann.
- Der Absender einer Nachricht kann nicht eindeutig identifiziert werden, der Name in der Meldung kann vom Sender frei gewählt werden, also auch von “bösen” Sendern.
- Inhalte, insbesondere Programme (java, symbian usw.), könnten Viren enthalten und beträchtlichen Schaden anrichten.
Zu 1. gibt es meines Erachtens inzwischen recht überzeugende Möglichkeiten, diesen Push hinreichend als Pull erfahrbar zu machen (s. das “Bluetooth-Marketing Manifest” und 12snap Pressemeldung).
Zu 2. existiert das Blueprinting Verfahren, welches inzwischen von vielen Unternehmen eingesetzt wird (s. trifinite.org)
Zu 3. gibt es keine perfekte Lösung, aber das Risiko ist einigermaßen gering.
Zu 4. gibt es die Möglichkeit, dass Anwendungen digital signiert werden, der Inhalt der Signatur bekannt gemacht wird und die Nutzer darauf hingewiesen werden, nur Inhalte mit dieser Signatur zu installieren - nicht unbedingt bombensicher, aber für digitale Kommunikation schon ziemlich gut (s. z.B. BlueCell Networks FAQ, Punkt 2., wobei andere Aussagen auf dieser Seite kritisch zu hinterfragen sind).
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May 4th, 2007
Es geht im Grunde darum, Inhalte jeder Art so schnell, günstig und einfach auf Mobiltelefone von Nutzern zu bekommen und, macht man sich nichts vor, Daten zu sammeln (dazu später mehr). Per Kabel ist dies für Endnutzer umständlich und uncool, per WAP teuer und langsam, per WLAN selten möglich, per Infrarot langsam, störanfällig und unsicher. Insofern ist Bluetooth eine schöne, oft noch zu wenig beachtete Alternative.
Bluetooth bringt durch das Profile-Konzept eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten. Insbesondere das OBEX-Protokoll und das dazugehörige Profil Obex Push Profile (OPP), sowie das Serial Port Profile (SPP) und Service Discovery Application Profile (SDAP) sind in diesem Zusammenhang von Interesse. Die technischen Möglichkeiten von Bluetooth Kommunikation ergeben sich im Wesentlichen aus den Funktionen dieser Profile und der dazugehörigen Protokolle.
Es sind diverse Kategorisierungsvarianten im Bereich Bluetooth Marketing denkbar. An dieser Stelle werde ich eine Herangehensweise vorschlagen mit zunächst folgenden Kategorien:
- Kommunikationsschema
- Push: Inhalte werden vom Sender an den Empfänger gesendet, ohne dass der Empfänger über denselben Kanal eine Aufforderung dazu geben muss/kann.
- Pull: Inhalte werden vom Empfänger über denselben Kommunikationskanal aktiv angefordert.
- Voraussetzung für Kommunikation
- Spezielle Software auf dem Empfängergerät notwendig
- Dienst funktioniert mit Bordmitteln (Browser, Bild-/Videobetrachter usw.)
- Rückkanalfähigkeit
- DurchgängigeVerbindungskostenfreiheit bis zum Erhalt eines Inhalts
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